7 Vorteile von Inbound-Marketing

Den Hauptvorteil des Inbound-Marketings zuerst! Inbound-Marketing verfolgt den Ansatz „Pull statt Push“. Es zielt – vereinfacht ausgedrückt – darauf ab, (potenzielle) Kunden genau dann mit passendem Online-Content zu erreichen, wenn sie selbst nach diesem suchen und zieht sie dadurch praktisch an.

Inbound-Strategien verlassen sich dabei auf die freie Bewertung ihrer Zielpersonen bzw. leiten jene. Sehr wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass sich Menschen zunehmend selbstbestimmt im Netz bewegen und demzufolge nicht durch lästige Werbung bei der Lösung ihrer Online-Anliegen gestört werden möchten. Sie wollen autonom entscheiden, welche Inhalte, Webanwendungen, Produkte oder Brands die richtigen für ihre Zwecke sind.

Unternehmen, die das nicht nur erkennen, sondern auch in ihren Marketing-Aktivitäten bedienen, profitieren vom größten Vorteil des Inbound-Marketings: der Überlassung einer eigenständigen Entscheidung unter den Empfängern. Den Zielkunden die Wahl zu lassen und sie im Zuge dessen genau dort mit den richtigen Inhalten abzuholen, wo sie diese besonders benötigen, kann in Verbindung mit ihrem immer stärker werdenden Souveränitätswunsch ein überaus positives Licht auf die gesamte marketing-treibende Marke werfen. Die Folgen sind Leads, Abschlüsse und andere nützliche Conversions.

Und es kommt noch besser: Denn viele der hier stattfindenden Überzeugungsprozesse geschehen unterbewusst. Das bedeutet, Empfänger können sich diesen – wenn das Inbound-Marketing seine Sache richtig gut macht – kaum entziehen!

Das ist schon einmal allerhand. Was darüber hinaus noch für den Einsatz von Inbound-Marketing spricht, lesen Sie im Folgenden.

1. Inbound-Marketing ist nachhaltig

Im Gegensatz zu Outbound-Kampagnen, die in aller Regel nur für einen bestimmten Zeitraum angesetzt sind, läuft Inbound-Marketing nicht aus. Content, mehrwerthaltige Webanwendungen etc. stehen ihrer Zielgruppe fortwährend zur Verfügung – und das bestenfalls über genau die Kanäle, die jene bevorzugt nutzt.

Werden die Bedarfe der eigenen Zielkunden stets im Blick behalten und die Inbound-Marketing-Maßnahmen dementsprechend weiterentwickelt, sind sie ein echter Dauerläufer. Outbound-Marketing legt hingegen eher einen Sprint hin, nach dem die direkte Wirkung endet.

2. Inbound-Marketing generiert besonders relevante Leads

Einer der weiteren ganz zentralen Vorteile des Inbound-Marketings ist dessen Fähigkeit, Leads zu generieren. Durch die Bereitstellung von Content ziehen Marketer (potenzielle) Kunden auf ihre Website oder andere Kanäle und können jene dort veranlassen, aktiv zu werden sowie mit ihnen in Kontakt zu treten.

Sie steigen über die im Inbound-Marketing gebotenen Mehrwerte im Grunde genommen zu ihren eigenen Bedingungen in den Sales-Funnel ein, was die Bereitschaft für eine Kontaktaufnahme und andere Conversions generell erhöht. Unternehmen können sich schließlich sehr viel sicherer sein, dass ein solcher Kontakt oder Lead ein wirkliches Interesse an den eigenen Angeboten hat, als es bei Outbound-Marketing und entsprechend mehr frontal forcierten Leads der Fall wäre.

3. Inbound-Marketing stärkt die Markenposition und pusht den Expertenstatus

Dieser Benefit wurde ganz zu Anfang des Beitrags bereits angesprochen. Da es sehr wichtig ist, hier noch einmal genauer dazu: Die Position einer Marke wird durch eine Reihe spezifischer Attribute, wie beispielsweise Preise und Wettbewerber, bestimmt. Sehr stark spielen hier aber auch die Wahrnehmung und die Erwartungen typischer Kunden an eine Brand sowie die Markeninteraktion mit jenen ein.

Beim Inbound-Marketing geht es – vereinfacht ausgedrückt – um die Bereitstellung von Online-Angeboten, die (potenziellen) Kunden bei einem Problem oder einem Wunsch helfen. Wenn Marketer die Anliegen ihrer Zielkunden umfassend bedienen, wird die Position ihrer Marke als kundenorientiert sowie zudem als sachkundiger und erfahrener Experte etabliert. Solche Zuordnungen sind zweifelsohne in jedem Geschäftsbereich höchst erstrebenswert und können einen erheblichen Wettbewerbsvorteil bedeuten.

4. Inbound-Marketing stärkt das Vertrauen

Indem Unternehmen (potenziellen) Kunden online verlässlich bei der Lösung von Problemen helfen, bauen sie eine Beziehung zu diesen Personen auf und stärken das Vertrauen. Letzteres ist fraglos einer der Grundpfeiler aller Geschäftsbeziehungen.

Ohne Vertrauen werden Interessenten nicht zu Käufern – egal, wie gut eine Ware oder eine Dienstleistung auch ist. Ganz zu schweigen davon, dass langfristige Partnerschaften – seien sie etwa B2C in Onlineshop-Wiederkäufen oder B2B in einer fortwährenden Produktionskooperation manifestiert – nicht Zustandekommen, wenn es bei Kunden oder Geschäftspartnern an Vertrauen mangelt. Solche starken Verbindungen sind bei der heute in fast jedem Geschäftsbereich enormen Auswahl an alternativen Angeboten überaus wettbewerbswichtig.

Gutes Inbound-Marketing gewinnt das Vertrauen seiner Empfänger insbesondere über die Markenposition und den Expertenstatus. Weiterhin ist ausschlaggebend, dass die Maßnahmen eventuellen Käufern suggerieren, dass sie nicht gedrängt werden und selbst entscheiden können.

5. Inbound-Marketing ist selbstarbeitend, messbar, kosteneffizient

Inbound-Marketing kann de facto vergleichsweise kostengünstig realisiert werden.

Selbstverständlich wird zunächst eine Website oder ein Blog benötigt, was einen gewissen Aufwand bedeutet. Manche Kanäle, wie Social-Media, sind sogar grundsätzlich gratis nutzbar. Stehen die Channels für das Inbound-Marketing, fallen für die Maßnahmen – vor allem für die Produktion entsprechender Inhalte – in aller Regel nur einmalige Kosten an. Sie müssen nicht – wie etwa bei der SEA – fortlaufend bezahlt werden.

Die Inbound-Aktivitäten erfüllen außerdem weitgehend ohne Zutun ihren Zweck – Content, Webanwendungen und andere Features arbeiten bzw. wirken selbstständig. Sie müssen lediglich kontrolliert und gegebenenfalls an die sich ändernden Bedarfe ihrer Zielgruppe angepasst werden.

In diesem Zusammenhang kommt unmittelbar ein weiterer zentraler Vorteil von Inbound-Marketing zum Tragen: Es ist sehr gut messbar. Über die Erhebung von Werten in Verbindung mit KPIs zur Performance der Marketing-Maßnahmen lassen sich Schlüsse über deren Gelingen oder eben Misslingen ziehen. Auf Grundlage der Erkenntnisse ist es möglich, sehr zielgenau bzw. effizient – weil datenbasiert – zu handeln.

Automatisierungsplattformen können hier eine Reihe von typischen Aufgaben übernehmen – von der Ausspielung des Contents an den richtigen Stellen über die Generierung und Pflege von Leads bis hin zur Analyse und direkten Vorschlägen zu Optimierungspotenzialen. Das ist zwar auch mit Kosten verbunden, dafür lassen sich jedoch deutlich teurere personelle Ressourcen zum Beispiel für die strategische Weiterentwicklung des Inbound-Marketings freimachen.

6. Inbound-Marketing erhöht die Sichtbarkeit

Da (potenzielle) Kunden aller Branchen heute im Regelfall erst einmal im Netz nach Lösungen für spezifische Probleme oder Wünsche suchen, hat die Gewährleistung einer guten Online-Sichtbarkeit der eigenen Waren oder Dienstleistungen und der gesamten Marken hohe Priorität.

Durch die Erstellung von zielgruppenpräzise mehrwerthaltigem Content und den ständigen Kontakt mit (potenziellen) Kunden über alle für jene wichtigen Touchpoints schafft eine Brand eine gute Präsenz im Web.

Nicht zu vergessen ist dabei, der SEO-Aspekt. Wirklich hilfreicher Content wird häufig und intensiv genutzt. Das wiederum registrieren die großen Suchmaschinen als klares Signal für eine hohe Qualität, was dem Ranking betreffender Seiten sehr zuträglich sein kann. Bei Google und Co. weit oben positionierte Pages erhalten so ein immenses Plus an Reichweite. Außerdem wirkt sich eine Listung auf Eins oder das Belegen von sogar mehreren obersten Plätzen positiv auf das Ansehen und den Expertenstatus einer Marke aus.

7. Inbound Marketing bringt Vertrieb und Marketing zusammen

Im Inbound-Marketing sind das präzise Bedienen von Zielgruppen oder Buyer-Personas sowie die Generierung von Leads ganz zentrale Vorgänge. In beiden Bereichen arbeiten Marketer und Vertriebler idealerweise eng zusammen.

So kann der Vertrieb wichtige Informationen für die Aufstellung von Buyer-Personas im Marketing liefern. Bei Personas handelt es sich um Profile fiktiver Personen der jeweiligen Zielgruppe, die – vereinfacht ausgedrückt – typische Anliegen in Verbindung mit den Unternehmensleistungen fassen und es so ermöglichen, diese im Inbound-Marketing sehr effizient aufzugreifen bzw. zu bearbeiten.

Weiterhin sollte die Führung von Leads im Lead-Nurturing in enger Zusammenarbeit erfolgen. Nur wenn sich Marketing und Vertrieb optimal abstimmen, können Kontakte zielgenau in Richtung Kauf geleitet und an genau der richtigen Stelle persönlich kontaktiert werden.

Beide Abteilungen profitieren von einem erheblichen Effizienz-Push beim Erreichen ihrer Ziele. Gemeinsam können sie ihre Stärken in eine ganzheitliche Strategie einbringen, um Traffic zu generieren, Leads zu fördern, Conversions zu steigern und bestehende Kunden zu pflegen.

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